Nockenwellen Pitting

Probleme mit der Kawasaki GTR 1000? Hier wird dir geholfen!

Nockenwellen Pitting

Beitragvon martin690 » Mi 15. Okt 2014, 23:42

Wie sehen eure Nockenwellen aus bezüglich Nockenwellenpitting? Was ist noch tolerabel, wie groß in der Fläche oder absolutes no go.?
Habe was von max. 1mm Tiefe gelesen. Kilometerstände dazu.
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon robby ausm tal » Fr 17. Okt 2014, 06:53

8-) Ich stelle gerade Ventile ein! Was ich da wieder gesehen habe........... :evil:
Heute abend versuche ich mal Bilder zu machen und einzustellen! :roll:
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon robby ausm tal » Fr 17. Okt 2014, 20:10

So, das sind die Bildchen. 8-)

Das erste ist von 2011, das zweite von heute! :o
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BIMG_2632web.jpg
BIMG_2632web.jpg (98.76 KiB) 2173-mal betrachtet
DSCN3316web.jpg
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon Kawa-Jürgen » Fr 17. Okt 2014, 20:29

Hallo Robby,
ich kann dir deine Frage leider nicht beantworten. Aber ich hätte mal eine Frage, wie viel Ventilspiel wird eingestellt? Das Bild zeigt ganz komfortable Einsteller. Bisher habe ich das immer machen lassen, aber ich glaube das kann ich auch alleine.
Gruß von Jürgen aus Berlin
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon audiomick » Fr 17. Okt 2014, 23:41

@Robby: das ist aber nicht sehr hubsch... :shock:
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon GTRAlex » Sa 18. Okt 2014, 11:46

Servus Martin,
meine Nockenwellen sehen bei beiden Motoren so aus wie auf den Bildern von Robby. Der unterschied ist nur, das der eine 74 Tkm und der neue 36 Tkm gelaufen hat. Die beschädigte Fläche ist etwa 3 x 5 mm groß.

@ Jürgen: Das sollte für dich doch nun wirklich kein Problem sein ;)

Im Handbuch stehen folgende Werte: E: 0,13 - 0,18mm / A: 0,18 - 0,23mm

Bei mir habe ich folgende Werte eingestellt: Einlass 0,17mm / Auslass 0,21mm, lieber zu Locker als zu stramm ( Ventilrasseln ist besser als nervige Vibrationen und harter Lauf)
Gruß Alex
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon robby ausm tal » Sa 18. Okt 2014, 19:57

8-) Da ist mir der Alex zuvorgekommen. Sowas aber auch!

Mein Motor hat jetzt 47.000km runter. Man muß dabei sagen das der Vorbesitzer nur die erste Inspektion hat machen lassen und danach ist er nur noch ca.8000km in 5 Jahren ohne Öl- und Filterwechsel gefahren. No wonder!

Ich wechsel bei 6000km Jahresleistung 2x Öl und 1x Filter was ich mir durch den Einbau eines Bergmann Einschraub-Filter Kits siehe http://www.murphskits.com/catalog/produ ... cts_id=145 erheblich vereinfachte.
Öl 5w40 vollsynthetisch von Tante Louise

Ventilspiel: Einlaß 0,13-0,18 Auslaß 0,18-0,23 wobei ich Einlaß 0,15 und Auslaß 0,20 locker einstelle. Hat sich in den 3 Jahren auch nicht wesentlich verstellt.
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon martin690 » Sa 18. Okt 2014, 21:13

Meine Gtr 1000 hat ca. 81.000 km runter, Pitting ist bei meiner "relativ"wenig. Ob es neue Nockenwellen sind? Egal. Die oben gezeigten sehen nicht gut aus. Die würde ich tauschen. Bei 5000U/min und mehr müssen die ganz schön ackern. Sind ja wie Mohnbrötchen...
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon Kawa-Jürgen » So 19. Okt 2014, 16:32

Hallo Motorradfreunde,
danke für die Auskunft. Das einstellen der Ventile ist mit solchen Einstellern mit Sicherheit kein Problem. Habe schließlich mal KFZ-Mechaniker gelernt. OK ist gut 30 Jahre her, ist aber nicht alles verlernt. Aber es gibt Einstellsystheme da must du für jede Veränderung die Nockenwelle runter nehmen und brauchst manchmal ein Sortiment Scheiben oder Ähnliches. Da ich nicht genau wusste wie es bei der GTR 1000 gelöst ist habe ich es gelassen.
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon RodeO » Mo 3. Nov 2014, 17:58

Hallo Zusammen,

hatte an meiner GTR Bj.2001 das gleiche Pitting nach 30 Tsd. Soll ne Krankheit sein. Das fing mit Tickern an, und wurde immer lauter. Dann sind auch die Schlepphebel dran und man kommt mit dem Einstellen nicht mehr nach. Habe alle beiden NW und alle Schlepphebel erneuert (ca.1250€) obwohl nur eine NW mit Schlepphebeln betroffen ist. (Altteile sind noch vorhanden) Dann war Ruhe. Keine Kulanz von Kawa aber viele Betroffene - auch ZZR Fahrer hatten das Problem!!
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon RodeO » Mi 5. Nov 2014, 21:55

Hallo, habe gerade meine Altteile rausgekramt und nochmal genau geprüft.
Die Einlass NW hat einen Nocken abgeschliffen kein Pitting, die anderen sind wie Neu
(30 Tsd). Die Auslass NW ist wie Neu, keinerlei Pitting!! Die Schlepphebel haben einen total Eingeschliffenen, 3 mit leichten Laufspuren (aber OK) und 4 wie Neu !!!! Habe Fotos davon gemacht.
Die jetzt Eingebauten haben auch schon wieder 60Tsd. gelaufen und sind optisch wie Neue (NW), die Hebel sieht man ja nicht.
Fahre immer teures Top Oel (Empfehlung vom Profi)
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon ralfgtr » Mi 5. Nov 2014, 22:06

Die Nockenwellen der ersten Baujahre haben anscheinend bessere Materialqualität, da bei diesen Motoren Pittind nur sehr selten, und nur bei sehr hohen Laufleistungen auftritt.

Möglicherweise hat Big "K" im Lauf der Jahre ein oder mehrmals den Zulieferer gewechselt, und dadurch könnten Schwankungen in der Material- und Verarbeitungsqualität aufgetreten sein.
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon ralfgtr » Mi 5. Nov 2014, 22:18

Teures Top-Öl bringt nichts, außer einen fetten Gewinn für deinen Öl-Dealer!

Unsere Dicke verträgt am besten mineralisches (KEIN SYNTHTISCHES) 20W-50, oder 15W-50, und bei sehr tiefen Temperaturen 10W-40 Motorradöl

ich fahre meine Dicke BJ 1987 seit über 10 Jahren damit, und auch der Vorbesitzer hat sie 18 Jahre und 66.000 km damit gefahren.

Ergebnis: bis jetzt, Km-Stand 147.000 kein Pitting an Nockenwellen und Schlepphebeln!

Sehr wichtig ist dabei jedoch behutsames Warmfahren (Nicht im Stand warmlaufen lassen) und erst wenn das Öl Betriegstemperatur (80°C) hat, über 3500/min drehen lassen!
das kann je nach Aussentemperatur auch über 10 km dauern.
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon ralfgtr » Mi 5. Nov 2014, 22:32

Übrigens: verschlissene Nockenwellen kann man richten (neu schleifen & härten) und umschleifen lassen, wenn die Materialausbrüche nicht zu tief sind.

http://www.kainzinger.com/produktpalett ... /index.php
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon robby ausm tal » Do 11. Dez 2014, 13:25

Moin! Wenn ich jetzt die Nockenwellen tausche, will ich auch gleich die Steuerkette mit wechseln! Bekommt man die bei ausgebauten NW einfach raus oder muß noch mehr ab. Das WHB gibt da nicht soo viel her!
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon ralfgtr » Do 11. Dez 2014, 19:10

Die Steuerscheibe hinter dem Zündungsdeckel unten an der Kurbelwelle mußt du dazu abnehmen, dann geht die Kette ganz easy raus.
Kettenrad kann drauf bleiben.
häng aber vorher die Steuerkette mit einem Drahthaken oben fest, denn wenn die in den Schacht reinrutscht, ist es eine rechte fummelei, die wieder rauszukriegen.
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon robby ausm tal » Fr 12. Dez 2014, 07:19

Danke für die Info. Ich lege oben immer 2 Simulationsschraubendreher ein. :roll:
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon ralfgtr » Fr 12. Dez 2014, 16:57

Simulationsschraubendreher???

wasn DAS jetzt wieder?

Braucht man den zum eindrehen von Simulationsschrauben, oder simulieren die das eindrehen von Schrauben bloß?
Dann würd mich noch interessieren, wenn eine Schraube bloß simuliert, daß sie eingedreht wurde, - hält die dann auch, oder simuliert sie nur daß sie halten würde, wenn sie eine "richtige" Schraube wär.

:?: :?: :?: :?: :?: :?: :shock:
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon robby ausm tal » Mo 15. Dez 2014, 10:11

8-) Die simulieren nicht vorhandene Nockenwellen! :lol:
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon audiomick » Mo 15. Dez 2014, 20:42

Gibt's die dann auch in "Leistungssteigernd"? ;)
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon ralfgtr » Mo 15. Dez 2014, 22:26

was? Simulationsnockenwellen? ja sicher gibts die auch in Leistungssteigernd - die simulieren dann eine nicht vorhandene Leistungssteigerung... *duck, und weg*
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon audiomick » Di 16. Dez 2014, 11:33

:lol:
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon robby ausm tal » Do 9. Apr 2015, 16:27

:P So, kurze Statusmeldung! Dank Michaels (RodeO) guter Auslaßwelle und seiner 7 guten Schlepphebel brauchte ich nur noch die Einlaßwelle kaufen und loslegen! :D Groß war die Freude als ich feststellen mußte das alle!! Schlepphebel Materialausbrüche hatten, teilweise neben der Gleitfläche der Nocke. Scheint sich also tatsächlich um einen Folgeschaden der "vermiedenen" Ölwechsel des Vorbesitzers zu handeln! An der magnetischen Ölablaßschraube fand sich geringer Metallabrieb. Also noch einen neuen Schlepphebel gekauft und gut wars.
Jetzt läuft sie wieder! :lol: :lol:
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon WalterJ » Do 9. Apr 2015, 19:01

Hallo,
Ventilspiel bitte nicht zu groß einstellen.
Dadurch werden die Schlepphebel beschädigt was wiederum zu Pitting führt.
Eher untere Toleranz wählen und öfters kontrollieren.

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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon wolfram » Fr 10. Apr 2015, 08:14

WalterJ hat geschrieben:Hallo,
Ventilspiel bitte nicht zu groß einstellen.

WalterJ


Hm, hört sich erstmal plausiebel an, höre ich zum ersten Mal.
Ich hab das Spiel immer etwas grösser (glaub 02/02) eingestellt...
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon WalterJ » Fr 10. Apr 2015, 18:44

wolfram hat geschrieben:
WalterJ hat geschrieben:Hallo,
Ventilspiel bitte nicht zu groß einstellen.

WalterJ


Hm, hört sich erstmal plausiebel an, höre ich zum ersten Mal.
Ich hab das Spiel immer etwas grösser (glaub 02/02) eingestellt...
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So eine Nocke besteht aus verschiedenen an den Radialen Grundkreis anschliesende Kurven unter anderenm die Erhebungskurve. Dort beginnt dann die Beschleunigung des Schlepphebels ( die Gtr hat keine Kipphebel ) je später bedingt durch großes Spiel, der Hebel dort auf diese Rampe trifft die ja immer steiler wird umso höher ist an dieser stelle die Belastung. Die Hydrostatische Schmierung wird an dieser stelle verzögert aufgebaut und nicht schon im kleinen Spalt am Grundkreis der Nocke.

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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon audiomick » Fr 10. Apr 2015, 21:13

WalterJ hat geschrieben:... je später bedingt durch großes Spiel, der Hebel dort auf diese Rampe trifft die ja immer steiler wird umso höher ist an dieser stelle die Belastung. ...


Ich bin kein Fachingenieur, aber das habe ich auch irgendwo auf geschnappt. Es erscheint mir auch sehr logisch.
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon ralfgtr » Fr 26. Jun 2015, 16:35

So sehen meine Nockenwellen mit ca. 140.000 km aufm Buckel aus: keinerlei Pitting.

Ich verwende 15w-50 mineralisches Motoröl, und fahre die Dicke immer schön warm....
IMG_1332.JPG
IMG_1333.JPG
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon braka » Di 24. Mai 2016, 18:00

Hallo wieder einmal aus Österreich.
Auch ich wollte Ventile einstellen und musste feststellen, dass die erste und zweite Noche der ENW total verschlissen ist. Bei meiner alten GTR Bj 91 war nach 102.000km die NW noch einwandfrei, bei dieser habe ich jetzt 52000km drauf und sie sieht so aus. Ich weiß jetzt nicht was ich tun soll. Rentiert sich eine Reparatur und wo bekomme ich so eine Nockenwelle her.?
Noch ein paar Fotos von meiner NW.. :oops: :oops:
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon ralfgtr » Mi 25. Mai 2016, 16:08

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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon braka » Sa 28. Mai 2016, 17:38

Danke für den Tip -
Ist der Aus- und Einbau der Nockenwelle einer Hexerei oder geht das einfach. Ich hätte nämlich noch eine Nockenwelle von der 87er GTR, die sieht tadellos aus, sie hatte auch nur 86.000 km drauf. Wenn das passen würde.....
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon Kondor_Bavaro » So 29. Mai 2016, 17:40

du musst die Kettenführung oben abnehmen damit die Kette locker wird. Die Kette unbedingt mit einem Seil oder Gürtel oben festhalten, sonnst wirst dich beim suchen freuen.
Die fünf Gleitlager abschrauben und abbauen.
Ich habe mal gelesen, das die Gleitlager und die Nockenwelle zusammen gehören. Das kann ich nicht beurteilen. Wenn das so ist alle Teile zusammen wechseln. Ich habe die immer als Set behandelt und auch auf die Position der Lager geachtet. Die nutzen sich unterschiedlich aus.
Beim wieder einbauen unbedingt an die Stellung der Zahnräder und Impulsgeber achten. Falsch einbauen kann einen Kapitalen Motorschaden verursachen.

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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon audiomick » So 29. Mai 2016, 21:31

Kondor_Bavaro hat geschrieben:Ich habe mal gelesen, das die Gleitlager und die Nockenwelle zusammen gehören....


So was habe ich auch mal gelesen.
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon braka » Di 31. Mai 2016, 14:53

naja, wie das klingt ist das eher nichts für mich. Da lass ich lieber einen "gelernten Schrauber" ran - aber danke für die Info;
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon robby ausm tal » Di 31. Mai 2016, 15:45

audiomick hat geschrieben:
Kondor_Bavaro hat geschrieben:Ich habe mal gelesen, das die Gleitlager und die Nockenwelle zusammen gehören....


So was habe ich auch mal gelesen.


Ich habe beide Nockenwellen ausgetauscht, ich wurde vom Händler nicht auf eine Erneuerung der Gleitlager hingewiesen!
Das WHB gibt nur vor das die Lagerdeckel und die entsprechenden Stellen des Kopfes numeriert und mit Pfeilen für die Einbaurichtung versehen sind, weil Kopf und Deckel zusammen gebohrt werden!
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon audiomick » Di 31. Mai 2016, 20:47

robby ausm tal hat geschrieben:...Ich habe beide Nockenwellen ausgetauscht,...
Das WHB gibt nur vor, dass...


Ja, ist auch in Ordnung so. Die Sache mit den Lagern, und das man die an der gleichen Stelle halten soll, habe ich nicht gelesen, sondern ist es mir gesagt worden. Damals habe ich in einer WG mit einem Kumpel von mir gewohnt, der ein sehr guter Mechaniker ist. Er hat es mir gesagt.
Wenn man die Nockenwellen auseinander baut, und wieder zusammen, ist es doch sehr, sehr empfehlenswert, das Ganze so wieder zusammen zu bauen, wie es vorher war. Wie Rolando geschrieben hat, betten sich die Lagerschalen auf der Nockenwelle individuell ein. Wenn man es alles durcheinander bringt, muss das Ganze sich mehr oder weniger von Vorne wieder einfahren.

Wenn man die Nockenwelle tauscht, und die Lager noch gut sind, ist es hinfällig, die Lager an der selben Stelle wieder einzubauen, weil die neue Nockenwelle nicht auf den alten Lagern eingefahren ist. So lange das Spiel im Lager noch im Rahmen ist, kann man natürlich die Lagerschalen mit der neuen Nockenwelle wiederverwenden. Das habe ich auch damals, als darüber geredet worden ist, in meiner Z900 gemacht. Aber, es muss sich schon einfahren. Nicht so viel, vielleicht, als wenn die Lagerschalen auch neu wären, aber doch ein wenig. Ich würde auf jedem Fall die ersten paar Hundert Kilometern gemässigt angehen.

Lagerspiel wird gemessen mit diesem Zeug
http://plastigauge.co.uk/

wie hier beschrieben
http://www.kfz-tech.de/Biblio/Kurbeltrieb/KurbLagerspiel.htm

Geht erstaunlich leicht.
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon braka » Do 2. Jun 2016, 12:06

Ich habe jetzt viel über die Nockenwelle gelesen. Aber wisst ihr was mir eigentlich fehlt: Ich habe Fotos von meiner Einlassnockenwelle hineingestellt. Was würdet ihr sagen: Sollte man die wechseln oder kann man damit eigentlich noch fahren? Bei meinem Kawa-Schrauber in Österreich wurde mir mitgeteilt, dass diese Nockenwelle noch locker 100.000 macht. Aber das kommt mir eigentlich auch komisch vor. Was habt ihr für Erfahrungswerte. :?:
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon Kondor_Bavaro » Do 2. Jun 2016, 12:53

Die Nockenwelle ist kaputt.
Selbstverständlich kannst du, vielleicht, noch 100.000 Km fahren.
Ich wette aber dass die schon jetzt hörbar sind.
So wie die ausschauen, werden früh oder säter an die Wippen kratzen.
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon wolfram » Do 2. Jun 2016, 14:22

braka hat geschrieben:Ich habe jetzt viel über die Nockenwelle gelesen. Aber wisst ihr was mir eigentlich fehlt: Ich habe Fotos von meiner Einlassnockenwelle hineingestellt. Was würdet ihr sagen: Sollte man die wechseln oder kann man damit eigentlich noch fahren? Bei meinem Kawa-Schrauber in Österreich wurde mir mitgeteilt, dass diese Nockenwelle noch locker 100.000 macht. Aber das kommt mir eigentlich auch komisch vor. Was habt ihr für Erfahrungswerte. :?:

Ich hab Nockenwellen mit Pitting mal getauscht weil der Motor ungewöhnliche Geräusche machte. Auf die Geräusche hatte das keinen Einfluß.
Die Gefahr besteht das die Schlepphebel verschleißen und die gab es zu meiner GTR-Zeit billig gebraucht.
Wenn man das Ventilspiel im Auge behält kann man damit fahren. (alle 5000 km kontrollieren)
Das Ventilspiel wird ja bei Verschleiß grösser, das macht keine Folgeschäden. Eventuell etwas Leistungsverlust.
Ich würd weiterfahren wie dein Schrauber dir geraten hat.
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon braka » Sa 4. Jun 2016, 19:12

Danke für euren Beitrag. Ich werde jetzt so weiterfahren und habe auch schon wieder alles zusammengebaut. Am Ventildeckel neue Gummi, neue Kerzen-Dicht-Gummi und eine neue Ventildeckeldichtung. Aber die hat mir w 2 Tage Arbeit und zwei Schachtel Zigarren gekosten. Von den Nerven nicht zu sprechen. Ich glaub, ohne Übertreibung, ich hab das Ding 10mal zerlegen müssen, bis die Dichtung endlich dort war wo sie hin gehört und dicht war. Das fange ich mir definitiv nicht noch einmal an. Wahrscheinlich gibt es einen Schraubertrick odgl. aber der war mir nicht bekannt. :evil:
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon ralfgtr » Mo 6. Jun 2016, 09:08

ja, den Schraubertrick gibts: Die Ventildeckeldichtung in den Ventildeckel einlegen,
den Deckel auf den Zylinderkopf aufsetzen, mdie Dichtung rundherum mit den Fingern so verschieben, daß sie bündig mit dem Deckel sitzt, dazu den Deckel etwas hin und her ruckeln, bis die Dichtung genau in ihrer Deckelnut sitzt,

dann erst festschrauben

alternativ kann man die Dichtung auch schon vorab in der Deckelnut mit schwarzem HT-Silikon festkleben - aber nur sehr sehr sparsam mit der Dichtmasse arbeiten, sonst drückt es das Zeug in den Ölkreislauf.
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Re: Nockenwellen Pitting

Beitragvon Markus » Mo 5. Jun 2017, 21:28

Hallo,
bei meiner alten ZZR1100 (145.000km) hatte ich auch bei beiden Nockenwellen pitting. Ein alter Hase hat mir den Tipp gegeben Rewitec in das Öl zu geben. Das Mittel reduziert die Reibung um ca. 30% (nach Angaben Hersteller) und glättet die Pittingstellen nach ca. 3000km leicht ein und stoppt das Pitting. Ich habe eine deutliche Verbesserung feststellen können und das Pitting wurde nicht schlimmer. Die Oberfläche hat nach ca. 5000km optisch wie polliert ausgesehen und der Motor lief wesentlich ruhiger. Habe das Mopped mit 210.000km verkauft und der Motor lief immer noch gut!
Markus
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