Endlich wieder Kawasaki fahren...

Wer steckt hinter den Namen? Welche Maschine? Was hat Dich zur GTR gebracht?
Hier bitte nur Vorstellung (ggf. mit Bild). Keine Kommentare.Danke!

Endlich wieder Kawasaki fahren...

Beitragvon audiomick » Fr 6. Jun 2014, 23:16

Hallo. Ich habe mir letzten Dienstag eine GTR 1000 gekauft. Nicht spontan, ich habe es mir schon eine weile überlegt, und jetzt war das Geld da, und eine Maschine in erreichbare Nähe. Es ist ein 2000er Modell mit etwas über 30,000 km darauf. Ich denke, ich kann sie noch eine weile fahren...

Dazu habe ich noch die Honda CBX 650 E, die ich die letzten 6 Jahre oder so gefahren bin, und eine Moto Guzzi V35 Imola, die ich fast wieder zusammen habe. Das war doch ein Spontankauf, letztes Jahr in Juli oder so. Sie war ein nicht-läufer, aber so hubsch, und billig. Ich habe sie zerlegt, nach Schäden geschaut, Dichtungen gemacht und soweiter, und sie dürfte in den nächsten Wochen fertig werden.

Ich fahre Motorrad seit fast 30 Jahre, früher in Melbourne zeitweise ausschließlich. Nachdem ich nach Deutschland kam hatte ich etwa 10 Jahre keins, dann hat mir ein Freund diese Honda geschenkt. Schon eine Woche später wüsste ich nicht mehr, wie ich so lange ohne überlebt habe. ;)

Also, jetzt habe ich die GTR. Ich kam darauf weil mein Bruder etwa 8 jahre eine hatte, und nur gutes davon erzählte. Die Honda wird in absehbare Zeit weg kommen (mussen...), und die kleine Guzzi ist nichts für lange strecken, also zurück zu Kawasaki. Meine Hauptmaschine in Melbourne war eine 1976 Z900, ich habe sie geliebt, und ich habe die Marke in meine Garage vermisst. :)
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Re: Endlich wieder Kawasaki fahren...

Beitragvon Easyrider70 » So 8. Jun 2014, 10:09

Moin,
herzlich willkommen ;)
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Re: Endlich wieder Kawasaki fahren...

Beitragvon audiomick » Mo 9. Jun 2014, 12:56

Dankeschön!

Ich sehe in deine Signatur, "Honda CB650 Nighthawk". Meine Honda ist eine CBX 650 E, also, wenn ich mich nicht täusche, das gleiche... ;) Kennst Du vielleicht jemand, der so eine haben will? :)
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Re: Endlich wieder Kawasaki fahren...

Beitragvon Easyrider70 » Mo 9. Jun 2014, 15:00

audiomick hat geschrieben:Dankeschön!

Ich sehe in deine Signatur, "Honda CB650 Nighthawk". Meine Honda ist eine CBX 650 E, also, wenn ich mich nicht täusche, das gleiche... ;) Kennst Du vielleicht jemand, der so eine haben will? :)

Moin,
da muß ich Dich doppelt enttäuschen... ;) meine Nighthawk ist eine RC 08 und hat keinen Kardanantrieb.... ;)
Und, leider nein ich wüsste leider nicht wer Deine CBX haben möchte...vielen wollen lieber 1000ccm und höher haben ;)
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Re: Endlich wieder Kawasaki fahren...

Beitragvon audiomick » Mo 9. Jun 2014, 22:11

Easyrider70 hat geschrieben:da muß ich Dich doppelt enttäuschen... ;) meine Nighthawk ist eine RC 08 und hat keinen Kardanantrieb.... ;)


Ach, sowas. Wikipedia hat mich getäuscht! :shock: Ist auch Wurscht. Meins ist ein RC13, aber ich habe das Gefühl, das weißt Du schon... ;)

...ich wüsste leider nicht wer Deine CBX haben möchte...vielen wollen lieber 1000ccm und höher haben ;)


kann ich gut verstehen. :) Ich finde schon jemand. Schlimmsten Falls, ebay...
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Re: Endlich wieder Kawasaki fahren...

Beitragvon audiomick » Di 10. Jun 2014, 13:11

Apropos ebay, nachdem der Kawasaki Laden hier in der Nähe mir erzählen wollte, das Werskstattbuch gibt es nicht, habe ich eins am selben Abend in der Bucht für €30 gefunden. Nagelneu, und noch in der Plastiktute. :)
In Englisch, aber das ist mir fast lieber. Ist ja meine Muttersprache...

Das beste am Buch finde ich Appendix 16-2: "Special considerations for Racing" :lol:
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Re: Endlich wieder Kawasaki fahren...

Beitragvon Easyrider70 » Di 10. Jun 2014, 16:14

Moin,
siehe Bild... das ist meine Nighthawk ;)
Mit den Werkstatthandbuch hab ich richtig glück gehabt :D
habe auf einen Oldtimer-Flohmarkt ein original Werkstatthandbuch ergattern können für15.- € :D
Dateianhänge
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Re: Endlich wieder Kawasaki fahren...

Beitragvon audiomick » Di 10. Jun 2014, 21:19

Ja, das passt zu dem Bild, das ich in der Wiki gesehen habe. Allerdings stand da, dass das Modell schon ein Kardan hatte. Die Wiki ist also nicht unfehlbar... ;)

Ich glaube, meine sah mal so aus
Bild

ist aber Schwarz lackiert worden (nicht besonderes gut, aber nicht schlimm), und zeigt deutlich die Spuren der Zeit.

Sieht ja recht ähnlich wie Deine aus, aber eben nicht gleich.

€15 für ein Werkstattbuch ist natürlich unschlagbar. :)
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Re: Endlich wieder Kawasaki fahren...

Beitragvon ralfgtr » Sa 14. Jun 2014, 20:59

Hallo erstmal... willkommen in unserer (manchmal etwas verrückten) Runde.

2000er, 30.000 km, - hmmm, die is ja grade erst eingefahren, da kommen noch locker 100.000 dazu.
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Re: Endlich wieder Kawasaki fahren...

Beitragvon audiomick » Mo 16. Jun 2014, 00:28

ralfgtr hat geschrieben:... die is ja grade erst eingefahren, da kommen noch locker 100.000 dazu.


Hoffe ich doch schwer. :) Ich muss sie noch genau unter die Lupe nehmen, oder vielleicht doch in eine Werkstatt mal durchschauen lassen, aber sie macht ein sehr guten Eindruck. Bisher habe ich nur 2 Sachen, die mir nicht gefallen.

Das erst ist, dass die Verkleidung bei Strassenunebenheiten quietscht . Nicht so schlimm, glaube ich. Ich werde sie demnächst abmontieren, und schauen, was ich machen kann.

Das zweite ist erstmal nicht kritisch, muss aber korrigiert werden. So wie es aussieht, war mal eine Batterie ohne Uberlaufschlauch drin. Es gibt Spuren am linken Auspuff, und stellen um und unter die Batterie, wo das Lack ab ist, und Rost angesetzt hat. Alles noch oberflächlich, soweit ich sehen kann, aber Rahmen neu lackieren oder pulverbeschichten lassen ist in der nicht allzu ferne Zukunft angesagt. Das stört mich auch nicht so viel, denn ich habe vor, die Maschine noch lange zu fahren, und hätte den Rahmen sehr wahrscheinlich sowieso irgendwann machen wollen ;)

Abgesehen davon, bin ich recht zufrieden mit der Maschine, und leicht überrascht, wie leicht sie sich fahren lässt.
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Re: Endlich wieder Kawasaki fahren...

Beitragvon audiomick » Mo 23. Jun 2014, 21:10

Die Freude an der neuen Maschine ist ein wenig betrübt. Ich habe vor ein Paar Tagen die Bremsklötze, die ich beim Kauf der Maschine mitbekommen habe, eingebaut. Kein großes Problem soweit. Dann habe ich aber festgestellt, dass die Bremsen nicht richtig wieder loslassen.

Nach einem kurzen Gespräch mit einer Werkstatt hier in der Nähe, habe ich heute die Bremsen komplett abmontiert. Es stellt sich heraus, das die Bremskolben alle in einem nicht so tollen Zustand sind, und wahrscheinlich alle ersetzt werden müssen.

Das gehört ja alles zu den Wartungsarbeiten, und nach 14 Jahren ist es auch nicht so schlimm, dass man die Bremsen machen muss. Ich wollte aber nicht unbedingt sofort mit solchen Sachen loslegen müssen. Ich hoffe, das war es an Überraschungen erst mal...
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Re: Endlich wieder Kawasaki fahren...

Beitragvon ralfgtr » Di 24. Jun 2014, 18:43

da hat wohl der Vorbesitzer geschlampt...
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Re: Endlich wieder Kawasaki fahren...

Beitragvon audiomick » Di 24. Jun 2014, 23:38

Ja, einer von denen. Es waren drei oder vier, glaube ich. Ich habe die Papiere noch nicht alle gründlich enträtselt.

So wie die Maschine unten aussieht, denke ich, das sie relative viel in Winter mal gefahren ist. Das Lack an der Unterseite des Rahmens ist nicht mehr so toll. Zudem glaube ich, das sie auch eine oder mehrere Standzeiten hinter sich hat. Die Spüren an den Kolben, ein Ring wo die Dichtung vermutlich gelegen ist, könnten schon Standschäden sein.

Ich bin auch nicht wirklich böse darum, das es Sachen an der Maschine zu richten gibt. Sie ist schließlich schon 14 Jahre alt. Ich hatte halt gehofft, ich könnte das in Ruhe angehen, wenn es mir passt, und nicht jetzt gleich nach dem Kauf. Ausserdem will ich sie ja auch fahren, und jetzt steht sie ohne Hinterad (kriegt einen neuen Reifen) und ohne Bremsen in der Garage...
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Re: Endlich wieder Kawasaki fahren...

Beitragvon ralfgtr » Do 24. Jul 2014, 23:03

also die Bremssättel richten ist jetzt wirklich keine große Sache, das hab ich vorsorglich schon mal an einem gemütlichen Wintertag gemacht.
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Re: Endlich wieder Kawasaki fahren...

Beitragvon audiomick » Fr 25. Jul 2014, 08:55

Nein, die Arbeit ist gar nicht schwierig. Die komplikation momentan ist das Teile beziehen. Ich habe beschlossen, die Teile über eine Werkstatt ganz in der nähe von mir zu beziehen, wenn es geht. Er wird auch die Sattel in seiner Ultraschallbad reinigen. Ich will diesen Kontakt pflegen, da der Mann offensichtlich eine recht guter Mechaniker ist, auch mit Drehbank usw. ausgestattet, hat mir auch schon ein Paar mal ein Werkzeug mit nach Hause nehmen lassen. Dazu finde ich ihn recht sympathisch. Nachteile ist, es scheint alles bei ihm ein bisschen länger zu brauchen.... ;)
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Re: Endlich wieder Kawasaki fahren...

Beitragvon ralfgtr » Fr 25. Jul 2014, 11:09

Die Teile sind nach wie vor problemlos, und sogar relativ schnell erhältlich, da sie auch bei vielen anderen Kawasaki-Modellen verbaut worden sind. (dank Baukastensystem)

wenn dein Schrauber länger dafür braucht, liegt es wohl an ihm, bzw seiner Administration.

im Normalfall sind die Teile binnen 1 - 2 Tagen beim Händler, wenn dieser sowas nicht lagernd hat. Manchmal sogar noch am gleichen Tag.

Ultraschallreinigung:

hab da beim Aldi um 19,90 so ein US-Reinigungsbad gekauft, eigentlich für Brillen und CDs gedacht, geht aber auch für Bremsenteile,Vergaserdüsen, etc...

bei stark verschmutzen Teilen muß man bloß mehrere Durchläufe machen, und größere Teile wie Vergasergehäuse die nich ganz reinpassen, muß man wenden, und etappenweise reinigen. geht auch ganz gut.

Vergaserdüsen, und Bremskolben an den Gleit- bzw Dichtflächen anschließend mit WD40 behandeln und mit Leinentuch polieren.

Bei lackierten oder pulverbeschichteten Teilen löst sich der Lack gerne ab.
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Re: Endlich wieder Kawasaki fahren...

Beitragvon audiomick » Sa 26. Jul 2014, 01:27

ralfgtr hat geschrieben:wenn dein Schrauber länger dafür braucht, liegt es wohl an ihm, bzw seiner Administration.


Es liegt definitv an ihm. Ich bin mittlerweile öfters mal da gewesen, und sehe schon wie der Betrieb läuft. Administration hat er keine. Ist schon ok. Nehme ich im Kauf gegen der durchaus vorhandene Hilfsbereitschaft bezüglich Werkzeug ausleihen, wirklich gute Ratschläge erteilen, mal schnell den Drehbank anwerfen usw.

hab da beim Aldi um 19,90 so ein US-Reinigungsbad gekauft,


Sowas habe ich auch zuhause. Ich habe es für die Bremsteile von meiner Moto Guzzi V35 Imola benutzt. Es passt gerade mal eine Brembo einkolben Sattel herein, und braucht recht lange. Es ist schon einiges an Dreck rausgekommen, aber der Bringer ist es auch nicht. Die GTR Sattel passen auch nicht annähernd in dem Behälter herein. Es war eine bewusste Entscheidung, das von dem Schrauber machen zu lassen. Vielleicht breche ich dann doch irgendwann den Versuch ab, aber noch lasse ich ihn (noch mehr) Zeit.

Was die Teile angeht, der größere Kolben von der Vorderbremse ist das Problem. Die Seite http://www.moto-mike.eu/de/ ist die Quelle, die der Schrauber wohl am meisten benutzt. Der Händler ist mir auch durch anderen Suchen aufgefallen. Er hat den kleiner Kolben vorne und den von Hinten noch im Programm, aber nicht den großen von vorne. Die Seite http://www.motorradteile-service.de/ führt die Teile unter den selben Artikelnummer wie die anderen Seite. Ist scheinbar ein Partner oder sowas. Da sind die großen Kolben von vorne noch aufgeführt, aber die Info von der ersten Quelle ist, dass es sich um einen auslaufenden Artikel handelt.

Ich könnte natürlich auch zu dem Kawasaki Händler gehen. Es gibt einen etwa 10 km. von mir weg. Allerdings möchte ich nicht unbedingt Teile bei dem bestellen. Beim ersten Besuch wollte ich ein Werkstattbuch bestellen. Der Ersatzteile Mann wollte mir glaubhaft machen, dass es sie gar nicht gibt. Ich habe am selben Tag über ebay eins bekommen, noch in der Plastiktüte von Kawasaki, für €30. Beim nächsten Besuch wollte ich Gummiteile für die Bremsen haben. Ich habe nach den Gummikappen auf den Entlüfterschrauben gefragt, und der Kollege hat die bestellt, Kostenpunkt €13, ohne zu erwähnen, dass es die Kappen nur zusammen mit den Schrauben gibt. Unter guten Kundenbetreuung verstehe ich etwas anders. ;)

Ich lasse den Schrauber noch etwas Zeit, und hetzte ihn ab und zu mal. Ich kann sowieso in der nächsten Paar Wochen, da ich Arbeiten muss, nicht viel an der Maschine machen. ;)
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Re: Endlich wieder Kawasaki fahren...

Beitragvon ralfgtr » Sa 26. Jul 2014, 22:24

ich hab die Entlüfterschrauben rausgeworfen, und diese hier gekauft.:

http://www.stahlbus.com/info/de/produkt ... ngsventils

seitdem ist Bremsen entlüften ein Kinderspiel - ALLEINE!
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Re: Endlich wieder Kawasaki fahren...

Beitragvon audiomick » Sa 26. Jul 2014, 23:37

Ja, die Teile habe ich schon im Netz gesehen. Bin noch am überlegen.

Auf einem Hinweis von dem Schrauber, habe ich mir 2 Meter "vorgequollenen Silikonschlauch" mit 4mm Innendurchmesser geholt. Damit habe ich vor ein Paar Tagen die frisch überholten Bremsen an der Guzzi entluftet. Ging eigentlich ganz gut. Auch die recht lange Leitung von der Fussbremse nach vorne für die Integralbremse. Ich war angenehm überrascht, weil ich bisher Bremsen entlüften immer gehasst habe. Dieser Schlauch ist extrem flexible und dehnbar, bleibt also fest an der Nippel dran, und lässt gut Spiel zu, um die Schraube auf und zu zu drehen. Mit einem langen Stuck kannst Du den Schlauch hoch hängen, und dann runter in den Auffangsbehälter laufen lassen. Damit ist auch leicht zu sehen, ob noch Luft kommt oder nicht.

Ich werde damit auch die Kawasaki Bremsen machen. Wenn es gut geht, brauche ich die Stahlbus Teile nicht. Sonst kaufe ich sie auch. ;)
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Re: Endlich wieder Kawasaki fahren...

Beitragvon ralfgtr » So 27. Jul 2014, 16:59

den schlauch verwende ich auch zum Entlüften, hab allerdings drei 70cm lange Stückt mittels T-Stück verbunden, und zwei enden stecke ich auf die beiden Stahlbus-Entlüfternippel an den Vorderbremsen, und das dritte ende kommt in ein altes Gurkenglas mit dorchbohrtem Deckel.

Dann wird der Vorratsbehälter am Lenker geöffnet, und die beiden Nippel eine halbe umdrehung aufgedreht.

Jetzt wird gepumpt was das Zeug hält, und immer wieder frische Bremsflüssigkeit nachgefüllt.

Durch die Klarsichtschläuchre und das Gurkenglas sieht man sehr gut, wenn keine Luftbläschen mehr rauskommen. dann die Nippel zudrehen, Bremsflüssigkeit auf den vorgeschriebenen Stand auffüllen, Deckel samt Menbran drauf und gut is.

Klappt wunderbar, ohne verrenkungen mit auf - zu - pumpen - auf - zu - pumpen....etc.

Einfach auf - pumpen, zu, nachfüllen, fertig.
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Re: Endlich wieder Kawasaki fahren...

Beitragvon audiomick » So 27. Jul 2014, 23:14

Ja, klingt gut. Kann gut sein, dass ich die Teile noch kaufe...
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Re: Endlich wieder Kawasaki fahren...

Beitragvon audiomick » Do 18. Sep 2014, 00:16

Meine Bremsen sind endlich fertig, und der TÜV klappte vorgestern auch noch.

Ich habe den Verdacht, dass die Vorderbremse noch besser entlüftet werden könnte, und das werde ich noch mal angehen. Trotzdem kann ich jetzt wieder fahren, und das ist schon mal super. :D
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